Sport Club von 1919 Zwiesel e.V.

ROT WIE BLUT UND WEISS WIE SCHNEE

Über uns: 

MEIN VEREIN - MEIN STOLZ

Der Verein

Geschichte

Der Verein ging aus der im Jahr 1919 gegründeten Fußball-Abteilung des Turnvereins Zwiesel hervor. Diese wurde von Schülern der Glasfachschule Zwiesel eingeführt. Daraus entstand der F.C. Zwiesel. 1935 erfolgte die Umbenennung in Sportclub Ostmark Zwiesel von 1919 e.V. und davon ausgehend 1945 in Sport-Club Zwiesel v.1919 e.V..

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Abteilungen

  • Fußball: SC Zwiesel Sparte Fußball
  • Ski: SC Zwiesel Sparte Ski
  • Tischtennis: SC Zwiesel Sparte Tischtennis
  • Eisschießen: ESG Zwiesel  
  • Schwimmen: SC Zwiesel Sparte Schwimmen

 

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Geschichte der Fußballmannschaft

 

Spielort der Fußballmannschaft war früher das Zwieseler Jahnstadion, das Vereinsgelände liegt in den Lüsselfeldern, wo seit 2014 meistens auch die Heimspiele stattfinden.

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Frühe Begegnungen

 Am 9. Oktober 1922 gab es eine Niederlage gegen Straubing mit 2:14.

1924 konnte Passau mit 3:1 und am 11. September Vilshofen mit 2:1 geschlagen werden. Zum Jahresabschluss am 29. Dezember stand Zwiesel an erster Stelle der Fußball A-Klasse Niederbayern mit 13 gewonnenen, 2 unentschiedenen und 2 verlorenen Spielen.

Am 24. November 1927 stand der F.C. Zwiesel mit 26 Punkten ungeschlagen an der Spitze der A-Klasse Niederbayern. Am 19. Dezember traf die Spvg. Plattling mit dem Mittagszug und 300 Zuschauern ein, sodass insgesamt über 800 Zuschauer zu dem Spiel kamen. Zwiesel siegte mit 4:1. Damit gelang der Aufstieg in die Kreisliga Niederbayern-Oberpfalz.  

1929 siegte Zwiesel gegen Plattling 4:2.

1951 wurde der Sportclub Niederbayerischer Pokalsieger.  

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Der SC Zwiesel in der Landesliga Mitte

Im Sommer 1965 wechselte Heinz Wittmann zu Borussia Mönchengladbach.

In der Saison 1967/1968 wurde der SC Zwiesel Meister der Bezirksliga Niederbayern und stieg 1968 in die Landesliga Mitte auf. Die Landesliga konnte mit dem 16. Platz aber zunächst nicht gehalten werden. Torjäger Klaus Fischer wechselte 1968 vom SC Zwiesel zum TSV 1860 München.  

Nach einem dritten Platz 1969/1970 genügte ein zweiter Platz in der Saison 1970/1971 der Bezirksliga Niederbayern zum erneuten Aufstieg in die Landesliga Mitte. Dort sorgte der Neuling in der Saison 1971/1972 unter den Trainern Günther Karl und Ernst Schneider durch großartige Spiele für Furore und löste in Zwiesel ein Fußballfieber aus. Die Mannschaft um Torwart Artinger, Libero Gaschler, die Verteidiger Lender und Sydor, Vorstopper Krieglsteiner, die Mittelfeldspieler Melch, Müller und Jachmann sowie die Sturmspitzen Eichinger, Meininger und Brunner begeisterte die Zuschauer. Mit sechs Punkten Vorsprung wurde die Herbstmeisterschaft erobert.  

In der Rückrunde gab es gegen einige Mittelfeldmannschaften Auswärtsniederlagen, so dass die Verfolger ASV Herzogenaurach (trotz 3:2-Auswärtssieg und 2:0-Heimsieg vor der Rekordkulisse von über 5.300 Zuschauern) und TSV Roth (trotz 2:1-Heimsieg vor über 4.900 Zuschauern und 1:1-Auswärtsunentschieden) am SC Zwiesel noch vorbeizogen. Immerhin blieb der Rangdritte SC Zwiesel zuhause ungeschlagen, und Sepp Brunner wurde Torschützenkönig.

Nach der Saison wechselten Karl-Heinz Meininger, Sepp Brunner und Max Müller in die Bundesliga zu 1860 München und dem 1. FC Nürnberg, Jachmann zu Wacker Burghausen. Dennoch konnte der SC Zwiesel unter Trainer Heinz Wittmann um Spieler wie Tormann Bruckdorfer und Stürmer wie Bielmeier, Trum und Weikl immer wieder spielstarke Mannschaften aufbauen. Schließlich kehrte auch Sepp Brunnner zurück und leistete als Libero seinem alten Verein wertvolle Dienste. 1976 wechselte Josef Weikl zum Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Die weiteren Platzierungen in den 1970er Jahren waren folgende:

  • 1972/1973: 7. Platz in der Landesliga Mitte
  • 1973/1974: 13. Platz in der Landesliga Mitte (Klassenerhalt durch Entscheidungsspiel)
  • 1974/1975: 7. Platz in der Landesliga Mitte
  • 1975/1976: 9. Platz in der Landesliga Mitte
  • 1976/1977: 9. Platz in der Landesliga Mitte
  • 1977/1978: 13. Platz in der Landesliga Mitte (Absteiger)
  • 1978/1979: 1. Platz in der Bezirksliga Niederbayern-B (Aufsteiger)

Nachdem Trainer Gustav Kagerbauer 1979 den SC in die Landesliga zurückgeführt hatte, konnte dieser sich dort noch bis 1982 behaupten.  

  • 1979/1980: 13. Platz in der Landesliga Mitte
  • 1980/1981: 5. Platz in der Landesliga Mitte
  • 1981/1982: 15. Platz in der Landesliga Mitte (Absteiger)

Insgesamt bestritt der SC Zwiesel in der Landesliga Mitte 514 Spiele.

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Die Herrenmannnschaft seit den 1980er Jahren

Der SC spielte nun mit Spielern um Tormann Berger und Torjäger Dötsch in der Bezirksliga Niederbayern und errang 1984 die Niederbayrische Hallenmeisterschaft. 1988 startete der Verein in der neu geschaffenen Bezirksoberliga Niederbayern, doch in diesem Jahr begann ein Leistungsabfall, der über die Bezirksoberliga und die Bezirksliga bis in die damalige A-Klasse Bayerwald führte.  

  • 1988/1989: 15. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern (Absteiger)
  • 1989/1990: 12. Platz in der Bezirksliga Niederbayern Ost (Absteiger)  

1990 übernahm Gustav Kagerbauer den Vorsitz des Vereins. Nun musste der SC in der Saison 1990/1991 Punktspiele gegen ungewohnte Gegner wie die SpVgg Brandten austragen. Doch es gelang mit dem sofortigen Gewinn der Meisterschaft der A-Klasse Bayerwald wieder in die Bezirksliga aufzusteigen. 1991 wechselte Jochen Weigl zum TSV Vestenbergsgreuth. Nach dem 8. Platz in der Saison 1991/1992 folgte schon 1992/1993 mit der Meisterschaft der Bezirksliga Ost der erneute Aufstieg in die Bezirksoberliga. Dort konnte sich der SC Zwiesel seither meist behaupten. 1994 wurden die SC-Fußballer erneut Niederbayerischer Hallenmeister.

  • 1993/1994: 12. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 1994/1995: 12. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 1995/1996: 7. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 1996/1997: 7. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 1997/1998: 12. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 1998/1999: 15. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern (Absteiger)
  • 1999/2000: 7. Platz in der Bezirksliga Niederbayern Ost  
  • 2000/2001: 1. Platz in der Bezirksliga Niederbayern Ost (Aufsteiger)

Ab 2002 wurde ein eigenes Sportgelände an den Lüsselfeldern erbaut, das 2003 eingeweiht werden konnte. Am 22. November 2003 wurde der Förderverein der Sparte Fußball des SC Zwiesel gegründet. Die Platzierungen der 1. Fußballmanschaft in den letzten Jahren sind folgende:

  • 2001/2002: 6. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 2002/2003: 11. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 2003/2004: 5. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 2004/2005: 12. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  
  • 2005/2006: 14. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern (Absteiger)
  • 2006/2007: 1. Platz in der Bezirksliga Niederbayern Ost (Aufsteiger)

Im Juni 2007 wurde Andreas Wagner Nachfolger von Trainer-Legende Gustav Kagerbauer, nachdem dieser den SC wieder in die Bezirksoberliga zurückgeführt hatte.

  • 2007/2008: 10. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern   

Nach dem Rücktritt von Trainer Andi Wagner im April 2008 übernahm Spartenleiter Bernhard Perl vorübergehend das Traineramt. Im Juni 2008 folgte ihm Christian Lender als neuer Trainer. Im April 2009 löste Franz Hackl Christian Lender als Trainer ab.

  • 2008/2009: 10. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern  

Ende November 2009 übernahm Günther Himpsl als Nachfolger von Franz Hackl das Traineramt.

  • 2009/2010: 14. Platz in der Bezirksoberliga Niederbayern (Absteiger)

Neue Trainer wurden Ende Juni 2010 Walter Liebhaber und Martin Lossa. Nach Ablauf der Herbstserie stellte Liebhaber seinen Posten zur Verfügung. Im Februar 2011 trat Todor Jung seine Nachfolge an.

  • 2010/2011: 14. Platz in der Bezirksliga Ost (Absteiger)

Neuer Trainer wurde am 1. Juli 2011 Thomas Seidl.

  • 2011/2012: 1. Platz in der Kreisliga Bayerwald‎ (Aufsteiger)
  • 2012/2013: 11. Platz in der Bezirksliga Ost

Im März 2013 erklärte Thomas Seidl seinen Rücktritt. Der langjährige Vereinsvorsitzende und Trainer Gustav Kagerbauer übernahm interimistisch für drei Wochen wieder das Traineramt. Ab 1. Mai 2013 trainierte Spartenleiter Thomas Kagerbauer die 1.Mannschaft.

Der SC Zwiesel konnte 2013 in einem packenden Finale den Kreis-Toto-Pokal gewinnen. Man konnte sich gegen den TSV Grafenau im Elfmeterschießen durchsetzen. (1:1 - Tor: Michal Strajt)

In der ersten BFV Hauptrunde warf man den Bayernligisten 1.FC Bad Kötzting aus dem Rennen. Im Achtelfinale scheiterte man am Regionalligisten SV Schalding-Heining.

Ab 1. Juli 2013 übernimmt Tobias Friedl als Spielertrainer.   

  • 2013/2014: 11. Platz in der Bezirksliga Ost
  • 2014/2015: 14. Platz in der Bezirksliga Ost (Absteiger nach Relegation)

Tobias Friedl trat 5 Spiele vor Saisonende als Trainer zurück. Erneut übernahm Spartenleiter Thomas Kagerbauer, doch man musste trotzdem in der Relegation absteigen.

Trotz Abstieg wurde bei der Spartenversammlung am 2. Juni 2015 eine „Wall of Fame“ (Ruhmeswand) auf dem Vereinsgelände in den Lüsselfeldern vorgestellt, wo die SC-Heimspiele nun stattfinden. Auf der Wall of Fame wird an Fußballprofis erinnert, die aus dem Verein hervorgegangen sind: Jochen Weigl, Heinz Wittmann, Lutz Pfannenstiel, Corinna Paukner, Max Müller, Karl-Heinz Meininger, Klaus Fischer, Josef Brunner und Josef Weikl.

Zur Kreisliga-Saison 2016/2017 konnte man namhafte Neuzugänge präsentieren. Unter der Leitung von Matthias Süß und Patrick Kagerbauer erreichte man nach einer ordentlichen Saison den 2.Platz. In der Aufstiegsrelegation scheiterte man klar gegen den SV Gergweis, so dass sich der SC Zwiesel erstmals in seiner Vereinsgeschichte zwei Jahre hintereinander auf Kreisebene befindet. 

Auch in der Saison startet der SC Zwiesel mit dem Trainerduo Kagerbauer/Süß.  

Ab dem 20.08.2016, unmittelbar nach einem enttäuschendem 2:2 Unentschieden gegen den Aufsteiger SV Thurmansbang, legte Süß sein Amt nieder. Seine Begründung lag vor allem in der fehlenden Einstellung einiger Spieler, so seine Worte. Seitdem leitet Kagerbauer alleinverantwortlich die Mannschaft.